FAQ – Jahreszeitenwerkstatt

Welche Kinder können die Jahreszeitenwerkstatt besuchen und wie ist die Altersstruktur der Gruppen?

Die Jahreszeitenwerkstatt ist für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren konzipiert. Teil unseres Konzeptes ist es, dass Kinder unterschiedlichen Alters zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen, voneinander und miteinander lernen. Davon profitieren sowohl die jüngeren, als auch die älteren Kinder. 

Das ist für manche Kinder zunächst ungewohnt, da vor allem im schulischen Kontext fast ausschließlich in altershomogenen Gruppen gelernt wird. Umso wichtiger finden wir es, diesen Teil unseres Konzeptes beizubehalten! Wir sind jedes Jahr aufs Neue gespannt, welche unterschiedlichen, bunten Gruppen uns erwarten. Denn auch für uns ist die Zusammensetzung der Gruppen immer eine Überraschung.

Was ist das Ziel der Jahreszeitenwerkstatt?

Im Rahmen der Jahreszeitenwerkstatt begleiten die Kinder das Leben am Vauß-Hof über das Jahr. Dabei erfahren sie die Unterschiede der Jahreszeiten in der Natur und was diese für die Landwirtschaft bedeuten.

Wir wollen den Kindern möglichst viele Naturerfahrungen ermöglichen, ihre Kreativität wecken, das soziale Miteinander stärken und durch das aktive Miterleben ein Verständnis für die Abläufe der Natur und die Bedeutung der Landwirtschaft erzeugen.

Was wird in der Jahreszeitenwerkstatt gemacht?

Die Inhalte der einzelnen Termine orientieren sich an den Jahreszeiten. Die Kinder erleben mit, was das Jahr über am Hof passiert und welche Arbeiten zu welcher Jahreszeit anstehen. Wir versuchen stets ein möglichst breites Angebot in den Gruppen zu etablieren. Wir helfen bei der Ernte, machen Feuer, füttern die Tiere, spielen Spiele in der Natur, basteln, bauen, entdecken und toben. Dabei beziehen wir immer die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder mit ein.

Hier gibt es Blogbeiträge mit Einblicken in die Jahreszeitenwerkstatt:

An welchen Orten findet die Jahreszeitenwerkstatt statt?

Am häufigsten findet die Jahreszeitenwerkstatt direkt am Hof statt, meistens auf der WuselWiese. Doch auch die anderen „Stationen“ des Hofes werden besucht: die Solidarische Landwirtschaft, an der das Gemüse angebaut wird, der Stall (mit Heuboden), an dem im Winter die Rinder hautnah zu erleben sind, die Streuobstwiese mit ihren vielen verschiedenen Obstbäumen, unzähligen Insekten und anderen Tieren, oder das Heckenbiotop mit kleinem Teich, zur Erforschung der Wassertiere und dem besten Ort zum Verstecken spielen.

Wer begleitet die Jahreszeitenwerkstatt?

Alle Gruppen werden von mindestens einer pädagogischen Fachkraft sowie einer ehrenamtlichen Kraft oder einer der FÖJlerinnen begleitet. 

Die Jahreszeitenwerkstatt ist „elternfreie Zone“! 😉 

Hier lernst du unser pädagogisches Team kennen.

Warum finden einige Kurse zwei Mal im Monat statt?

Da in den Schulferien und an Feiertagen keine Jahreszeitenwerkstätten stattfinden, stehen in manchen Monaten nicht genügend Werktage für alle Gruppen zur Verfügung. Wir wollen jedoch jeder Gruppe ermöglichen, alle Jahreszeiten gleichermaßen auf dem Hof mitzuerleben. Daher gibt es für manche Gruppen am Anfang und am Ende eines Monats je einen Termin für die Jahreszeitenwerkstatt.

Was mache ich, wenn mein Kind an einem Termin nicht kommen kann?

Bitte meldet euch so früh wie möglich bei uns, wenn ein Kind mal nicht kommen kann. Für verpasste Termine bieten wir Nachholtermine an, für die Ihr euch einfach per Mail anmelden könnt.

Was passiert bei Regen, Kälte und Schnee?

Die Jahreszeitenwerkstatt findet bei jedem Wetter statt. Auch sind wir bei jedem Wetter draußen, die richtige Kleidung ist hier also das A und O! 

Wir empfehlen das sogenannte “Zwiebelprinzip” bei Kälte, Regen, Wind und Schnee, so können sich die Kinder nach Bedarf an- und aus”schälen”.

Wechselkleidung im Rucksack ist bei manchen Wetterlagen auch eine sehr gute Idee.