• Betriebsform: Familienbetrieb im Vollerwerb
  • Betriebsgründung: im 12. Jh.; Umstellung auf Biobetrieb: 30. Juni 2007
  • Höhenlage: 248 m ü. NN

Fläche

  • Betriebsgröße: 72 ha (inkl. 36 ha Pachtfläche), davon 40 ha Naturschutzflächen
  • Ackerland: 5 ha
  • Grünland: 51 ha
  • Forst: 2 ha
  • Bodengüte: 30 bis 55 Bodenpunkte
  • Bodenart: Sand bis Ton 

Viehhaltung

  • 27 Mutterkühe
  • 1 Deckbulle
  • 11 Färsen als Nachzucht
  • 4 weibliche Absetzer
  • 15 Mastbullen
  • 12 Kälber

Auf unserem Betrieb werden Muttertiere gehalten. Das heißt, dass die Kälber nach der Geburt nicht der Mutter weggenommen werden; sie bleiben vielmehr so lange bei ihr, bis diese wieder ein neues Kalb (einmal in Jahr) bekommt. Dabei trinken die Kälber die ganze Milch, die die Mutter gibt. Das wirkt sich natürlich zusammen mit dem Weidegang, also der Bewegung und dem Gras, das sie während des Sommers fressen, auf die Fleischqualität sehr positiv aus.

Den Winter verbringen die Kühe im Laufstall auf Stroheinsteu, während sie im Sommer bei uns auf der Weide sind. Dort fressen sie nur Gras, die Kälber trinken dann noch zusätzlich die Milch, die sie von der Mutter bekommen. Nach den Richtlinien der Bio-Verordnung dürfen wir kein Kraftfutter oder sonstige konventionellen Futtermittel zukaufen, was wir auch nicht für nötig halten, denn die Natur hat genug zu bieten für die Ernährung unserer Tiere.

Wir schlachten unsere Tiere nicht selber, sondern kooperieren eng mit der Fleischerei Norbert Vahle (Betrieb Nr. DE NW 30018 EG) in Lichtenau-Atteln. Diese Zusammenarbeit garantiert kurze Transportwege für die Tiere, eine schonende Schlachtung, eine optimale Fleischreifung sowie eine fachgerechte Zerteilung des Rindfleisches. Alle diese Faktoren kommen der Qualität unseres Fleisches zugute.

Seit 2016 haben wir ebenfalls eine Kooperation mit der Schlachterei Ralf Wyrwal in Schloß Holte, der für uns Allerlei leckere Wurstspezialitäten herstellt. 

Kontrolle

DE ÖKO 034
Deutsche Landwirtschaft

Förderung

Wir werden gefördert durch ELER-Fördermaßnahmen der EU. Diese erhalten wir im Rahmen verschiedener Förderprogramme:

Vertragsnaturschutz, Ökologischer Landbau, Ausgleichszahlungen für umweltspezifische Einschränkungen und Haltungsverfahren auf Stroh 

 

  • Betriebsform: Familienbetrieb im Vollerwerb
  • Betriebsgründung: im 12. Jh.; Umstellung auf Biobetrieb: 30. Juni 2007
  • Höhenlage: 248 m ü. NN

Fläche

  • Betriebsgröße: 72 ha (inkl. 36 ha Pachtfläche), davon 40 ha Naturschutzflächen
  • Ackerland: 5 ha
  • Grünland: 51 ha
  • Forst: 2 ha
  • Bodengüte: 30 bis 55 Bodenpunkte
  • Bodenart: Sand bis Ton 

Viehhaltung

  • 27 Mutterkühe
  • 1 Deckbulle
  • 11 Färsen als Nachzucht
  • 4 weibliche Absetzer
  • 15 Mastbullen
  • 12 Kälber

Auf unserem Betrieb werden Muttertiere gehalten. Das heißt, dass die Kälber nach der Geburt nicht der Mutter weggenommen werden; sie bleiben vielmehr so lange bei ihr, bis diese wieder ein neues Kalb (einmal in Jahr) bekommt. Dabei trinken die Kälber die ganze Milch, die die Mutter gibt. Das wirkt sich natürlich zusammen mit dem Weidegang, also der Bewegung und dem Gras, das sie während des Sommers fressen, auf die Fleischqualität sehr positiv aus.

Den Winter verbringen die Kühe im Laufstall auf Stroheinsteu, während sie im Sommer bei uns auf der Weide sind. Dort fressen sie nur Gras, die Kälber trinken dann noch zusätzlich die Milch, die sie von der Mutter bekommen. Nach den Richtlinien der Bio-Verordnung dürfen wir kein Kraftfutter oder sonstige konventionellen Futtermittel zukaufen, was wir auch nicht für nötig halten, denn die Natur hat genug zu bieten für die Ernährung unserer Tiere.

Wir schlachten unsere Tiere nicht selber, sondern kooperieren eng mit der Fleischerei Norbert Vahle (Betrieb Nr. DE NW 30018 EG) in Lichtenau-Atteln. Diese Zusammenarbeit garantiert kurze Transportwege für die Tiere, eine schonende Schlachtung, eine optimale Fleischreifung sowie eine fachgerechte Zerteilung des Rindfleisches. Alle diese Faktoren kommen der Qualität unseres Fleisches zugute.

Seit 2016 haben wir ebenfalls eine Kooperation mit der Schlachterei Ralf Wyrwal in Schloß Holte, der für uns Allerlei leckere Wurstspezialitäten herstellt. 

Kontrolle

DE ÖKO 034
Deutsche Landwirtschaft

Förderung

Wir werden gefördert durch ELER-Fördermaßnahmen der EU. Diese erhalten wir im Rahmen verschiedener Förderprogramme:

Vertragsnaturschutz, Ökologischer Landbau, Ausgleichszahlungen für umweltspezifische Einschränkungen und Haltungsverfahren auf Stroh 

 

Haus und Garten

Das Bauernhaus aus massivem Backstein mit Fachwerkgiebel befindet sich im Ortskern, direkt hinter der katholischen Kirche am Cerisy-Platz und ist an den dunkelgrünen Deelentüren erkennbar. Seit Frühjahr 2009 führt eine Eichenholztreppe zur neuen Wohneinheit über dem Pferdestall.

Bauerngarten

Am alten Hofgebäude des Vauß-Hofes liegt der hofeigene Bauerngarten. Gertrud Pötting und Sohn Kilian kümmern sich das ganze Jahr über um Pflanzen und Bäume und sorgen für die Erhaltung unserer bunten Vielfalt im Garten.

Unser Bauerngarten ist nicht nur ein Garten zum Ansehen, sondern im besten Sinne »Lebensraum« – unser Wohnzimmer unter freiem Himmel. So findet bei uns auf dem Vauß-Hof jeder sein Plätzchen im Garten. Und in vielfacher Hinsicht ist unser Garten auch Speisekammer – Obst und Gemüse schmeckt aus dem Garten doch immer noch am besten. Denn ein Bauerngarten liefert – vom Tee bis zur Tomate – eine vielfältige und gesunde Ernte, die ohne chemische Keule auskommt. Vor allem alte Pflanzensorten, die beinahe schon in Vergessenheit geraten sind, geben unserem Garten seine natürliche Widerstandskraft.

Zurzeit erfolgt eine Umgestaltung unseres Gartens: Wir planen einen Schwimmteich anzlegen und ein Teil des Gemüses ist bereits umgezogen. Im Rahmen dieses Umzugs wird unser Garten neu strukturiert und es wird eine Kräuterecke und ein »Beeren-Rondell« entstehen.

Stall und Gerätehalle

Die Gerätehalle inklusive Stall wurde im Jahr 2005 fertiggestellt. Im Jahre 2009 folgte ein Anbau für die Lagerung von Rundballen und momentan ist eine Erweiterung in Planung, die zukünftig weitere Stellfläche und einen Schafstall beherbergen soll. Die Halle liegt ca. 1 km von unserer Hofstelle entfernt, direkt an unseren Weideflächen. Auf der Südseite des  Daches sind fünf unserer Photovoltaikanlagen angebracht. Momentan dient ein Drittel der Halle als Stall für unsere Tiere, außerdem befindet sich hier unser Heu- und Strohboden. Die anderen zwei Drittel der Halle werden als Geräte- und Maschinenlager sowie als Werkstatt genutzt.

 

Deppen Hof

Dem Hof gegenüber und in direkter Nachbarschaft zur Scharmeder Kirche steht Deppen Hof. Der imposante Gebäudekomplex besteht aus dem Haupthaus von 1827 aus Fachwerk (erbaut von den Eheleuten Liborius Deppe und Elisabeth Alpmann, genannt Schulte), drei Backsteingebäuden aus der Zeit um 1900 und einer auf dem alten Kapellenplatz angebauten Scheune aus den 50er-Jahren. Zwischen Haupthaus, dem Schweinestall und dem Speicher (der Teil von 1889 ist aus den typischen gelb-grauen Backsteinen einer ehemaligen Scharmeder Ziegelei erbaut) befindet sich ein beeindruckender Innenhof mit Laubengang. Durch diese Vielzahl historischer Baustile und aufgrund der Lage ist diese Hofstelle sehr ortsbildprägend, da aber der Hof seit über 40 Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird, machten einige Gebäude den Eindruck, als würden sie bald einstürzen. 

Unserer Meinung nach sollte die Hofstelle auf jeden Fall erhalten werden, auch wenn uns selbst eine Lösung schwer zu finden schien. Insbesondere Gertrud als Ortsheimatpflegerin macht sich aufgrund vieler Abrisse Sorgen um den historischen Ortskern, Marius und Kilian verbinden mit diesem Haus viele Kindheitserinnerungen, nicht nur, weil sie das ein oder andere Mal auf dem Dachboden rumstöberten.

Als dann 2012 seitens der ehemaligen Besitzer nach einer Lösung gesucht wurde und auch ein Abriss in Erwägung gezogen wurde, haben wir uns entschieden, die Hofstelle zu erwerben und mit vereinten Kräften zu sanieren, denn andere Investoren mit Liebe für Altbauten waren nicht in Sicht und als Projekt für die Dorfgemeinschaft war es nicht realisierbar.

Kilian legte seine Neubaupläne ad acta und auch andere (Bau-)Projekte rückten auf der Prioritätenliste nach hinten. Etliche Leute aus dem Dorf halten uns sicher für verrückt und manchmal stimmen wir sogar zu.

Inzwischen ist ein Großteil der Fundamente gesichert, etliche Leitungen sind neu verlegt, historische Fliesen rekonstruiert, Malereien freigelegt und dokumentiert. Einen großen Fortschritt gibt es beim Schweinestall in den mittlerweile unser Hofladen eingezogen ist. Dort ist von der Sohle über Zwischendecken bis zur neuen Dacheindeckung auch optisch wohl am meisten passiert. 

Auf die Frage, wann wir fertig sein wollen, können und wollen wir keine Antwort geben. Eine schöne (und richtige) Antwort lautet: So weit wie heute waren wir noch nie!

Visionen

Wir planen, die Deele als solche zu erhalten und für Veranstaltungen zu nutzen. Sanitäre Einrichtungen sollen in den alten Kälberstall ziehen und ein Teil des Pferdestalls soll als Selbstversorger-Küche umgenutzt werden. Auf der Deele fanden schon Geburtstage, Taufen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und eine Hochzeit statt und viele weitere Events sollen in Zukunft folgen. Bei Interesse meldet man sich einfach bei uns oder schaut mal vorbei und checkt, wie weit wir schon sind!

Kilian träumt von einem Dorfmuseum in Deppen Speicher. Dort würden dann sämtliche geretteten Kuriositäten und altertümlichen Gerätschaften einen angemessenen Platz erhalten. Strom und Licht wurden bereits verlegt, das Dach haben wir im Frühjahr 2014 komplett erneuert. Mal sehen, wie es nun weitergeht. 

Und dann gibt’s noch Platz, um selber zu wohnen, Wohnraum oder Ladenfläche zu vermieten, Ideen zu verwirklichen … (Irgendwann mal!) 

 

Solidarische Landwirtschaft

Die Landwirtschaft – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert!

Die Solidarische Landwirtschaft ermöglicht ihren Mitgliedern eine Versorgung mit regionalen, ökologischen und nachhaltigen Produkten. Die Grundidee ist, dass eine Verbrauchergemeinschaft die Landwirtschaft auf einem Hof in ihrer Region trägt. Risiko, Verantwortung, Kosten und natürlich die Ernte werden geteilt! Die Solawi Paderborn auf dem Vauß-Hof möchte im Anbaujahr 2016 mit dem Anbau von Gemüse beginnen. 

Im Sommer 2014 tauchte erstmals die Idee auf, auf dem Vauß-Hof eine Solidarische Landwirtschaft für Paderborn und Umgebung zu starten. Im Herbst 2014 haben Marlene und Anja dann Elmar und die Solawi Kümper Heide in Dortmund besucht. Nach einigen Gesprächen mit Marius war dann schnell klar: Wir starten! Noch im Dezember haben wir uns beim Netzwerk Solidarische Landwirtschaft angemeldet und ein Starterpaket bestellt.

Mittlerweile sind wir voll dabei, und es gibt mega leckeres Gemüse!

Weitere Informationen: solawi-paderborn.de